Besondere Veranstaltungen

Zwei spannende Filmabende mit historischem Inhalt

Mi 18.10. Die Friedensjahre 1933-1939 in Deutschland und Ostbelgien (Pfarrheim Weywertz)
Der spannende Filmabend (ca. 96 Min.) auf in Kinoformat behandelt die „Friedensjahre“ 1933-1939 in Deutschland und Ostbelgien. Die erste Filmreportage (60 Min.) umreißt die „Friedensjahre“ des Dritten Reiches - von der Machtergreifung bis zum Kriegsbeginn. Das Filmmaterial ist sensationell: eine Stunde unbekanntes Filmmaterial, darunter noch nie gezeigte Aufnahmen von Hitler, Göring und anderen Personen des Dritten Reiches. Zu sehen sind u.a. SA-Aufmärsche, der Bau der Reichsautobahn, Hitlerjugend und Reichsparteitage, aber auch Bilder von der Olympiade 1936. Ferner werden hochinteressante Filmaufnahmen von Ostbelgien aus den Jahren 1940-41 (36 Min.) präsentiert, die u.a. bewegte Bilder von Raeren, Kettenis und Eupen sowie von Malmedy, St.Vith und Burg-Reuland vor der Zerstörung 1944 zeigen. (Eintritt: 5 €)

Do 26.10. Olympiade 1936 (Filmabend auf Leinwand in Eupen, Neustraße 93)
Die Olympiade 1936 nimmt in der Sportgeschichte eine besondere Position ein. Bis heute wird ihre Deutung kontrovers diskutiert. Ausgetragen vom 6. bis 16. Februar in Garmisch-Partenkirchen und vom 1. bis 16. August in Berlin und Kiel (Segelwettbewerbe) waren sie die ersten Olympischen Spiele, die in einer Diktatur stattfanden. Durch große finanzielle und personelle Förderung versuchte das NS-Regime seine angebliche Friedfertigkeit zu zeigen und das Renommee des Dritten Reiches im Ausland zu verbessern. Zunächst von Boykottforderungen bedroht, erlebten sie einen Teilnehmer- und Zuschauerrekord mit sportlichen Höchstleistungen. In hohem Maße staatlich gefördert, wurden diese Olympischen Spiele zum bis dahin größten Sportfest der Welt. Unter den Zuschauern befanden sich auch Filmamateure, die ohne besondere politische Intention nur für den privaten Gebrauch drehten. So beinhaltet die Dokumentation (ca. 126 Min.) sehr seltene Originalaufnahmen, die noch nie gezeigt worden sind. (Eintritt: 5 €)