Besondere Veranstaltungen

Zwei regionalhistorische Filmabende

Do 4.10. Die Zwischenkriegszeit 1925-40 in den Ostkantonen (Film + Diskussion auf Leinwand)
Die Lupe und der Kgl. Geschichtsverein "Zwischen Venn und Schneifel" veranstalten einen spannenden Film- und Diskussionsabend über die Zeit 1925-40 in Eupen, Malmedy und St.Vith (ca. 83 Minuten) auf Leinwand. Im März 1925 beschließt das belgische Parlament die Eingliederung der Ostkantone in das belgische Staatsgefüge. Rückgabebefürworter und -gegner stehen sich jetzt in zwei oft unversöhnlichen Lagern gegenüber. Die CVP vertritt die Verbundenheit zum deutschen Heimatland. Mit der Machtübernahme der Nazis in Deutschland radikalisiert sich der Revisionismus, und die politischen Fronten verschieben sich. 1936 löst sich die CVP auf, und an ihre Stelle tritt die „Heimattreue Front“, die zunehmend in den Strudel des Nationalsozialismus gerät. Belgien wehrt sich mit einem Ausbürgerungsgesetz gegen diese Umtriebe. In Deutschland stehen derweil die Zeichen auf Krieg... (Eintritt: 5 €)
 
Di 30.10. Die letzten Schlachten im Westen (Film + Diskussion, Pfarrheim Weywertz)
Gezeigt werden die letzten entscheidenden Schlachten im Westen am Ende des Zweiten Weltkriegs (ca. 85 Minuten) in Kinoformat. Ein tieferer Einbruch ins Innere Deutschlands gelang den Alliierten 1944 nicht mehr, denn die Front stabilisierte sich am Westwall. Im Winter 1944/45 kam es mit der Ardennenoffensive zu einer der letzten größeren Kriegsanstrengungen der deutschen Wehrmacht, die jedoch auf den Kriegsausgang keinen Einfluss mehr hatte. Nach dem alliierten Durchbruch zum Rhein und dessen Überschreitung im Frühjahr 1945 brach die deutsche Front völlig zusammen. Die Filmreportage befasst sich u.a. mit der Brücke von Arnheim, der „Hölle“ im Hürtgenwald, der Ardennenschlacht, der Brücke von Remagen und der Befreiung von Aachen und Köln. In der Dokumentation, die sehr seltene Originalaufnahmen beinhaltet, kommen zahlreiche Zeitzeugen zu Wort. (Eintritt: 5 €)