Monatsprogramm

September 2017

Mi 6.9. Unendlich jetzt (Film + Diskussion auf Leinwand)
Dort wo Menschen wieder beginnen, ihrem innersten Zeitgefühl zu vertrauen und danach zu handeln, wird individuelles und kollektives Potential freigelegt. Im Zuge einer weitgehenden Ökonomisierung der Ware Zeit wird es jedoch immer schwieriger, spontanen Impulsen nachzugeben oder auch nur einen einzigen Tag ohne Planung zu verbringen. Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Unendlich jetzt“ (ca. 90 Minuten) etabliert in konfrontativen Gesprächen und kontemplativen Bildern ein Zeitempfinden, das Raum lässt zur Reflexion und Einblicke bietet, wie ein Hineinspüren in den jeweils richtigen Moment das Leben von Menschen verändern kann. In der Dokumentation kommen u.a. auch Eugen Drewermann und Dalai Lama kurz zu Wort. Die anschließende Diskussion leitet Karl Heinz Calles. (Eintritt: 5 €)

Do 14.9. Die letzten Schlachten im Westen (Filmabend auf Leinwand, "Wisonbrona" in Wiesenbach)
Im Winter 1944/45 kam es mit der Ardennenoffensive zu einer der letzten größeren Kriegsanstrengungen der deutschen Wehrmacht, die jedoch auf den Kriegsausgang keinen Einfluss mehr hatte. Nach dem alliierten Durchbruch zum Rhein und dessen Überschreitung im Frühjahr 1945 brach die deutsche Front zusammen. Die spannende Filmreportage „Die letzten Schlachten im Westen“ (ca. 85 Minuten) befasst sich u.a. mit der Brücke von Arnheim, der „Hölle“ im Hürtgenwald, der Ardennenschlacht, der Brücke von Remagen und der Befreiung von Aachen und Köln. In der Dokumentation, die sehr seltene Originalaufnahmen beinhaltet, kommen zahlreiche Zeitzeugen zu Wort. (Eintritt: 5 €)

Do 21.9. Vom richtigen Umgang mit den eigenen Gefühlen (Vortrag + Diskussion)
Eine Liebesbeziehung kann eine Falle sein, in der man von den emotionalen Bedürfnissen des Partners gefangen gehalten wird. Man fühlt sich gezwungen, den Ärger und die Wut zu unterdrücken, denn man möchte ja immer lieb und nett sein. Oder der Partner ist ständig eifersüchtig. Dann fühlen wir uns gezwungen, über jede Kleinigkeit Rechenschaft abzulegen. Oder der Partner braucht für alles Bestätigung. Das führt dazu, dass man sich ausgelaugt fühlt oder wütend wird. In dem Vortrag der erfahrenen psychologischen Beraterin Liane Becker geht es um das Bewusstmachen von Gefühlen sowie um den richtigen Umgang mit den eigenen Gefühlen. (Eintritt: 5 €)

Do 28.9. Die Friedensjahre 1933-1939 in Deutschland und in Ostbelgien (Filmabend auf Leinwand)
Der spannende Filmabend (ca. 96 Min.) behandelt die „Friedensjahre“ 1933-1939 in Deutschland und Ostbelgien. Die erste Filmreportage (60 Min.) umreißt die „Friedensjahre“ des Dritten Reiches - von der Machtergreifung bis zum Kriegsbeginn. Das Filmmaterial ist sensationell: eine Stunde unbekanntes Filmmaterial, darunter noch nie gezeigte Aufnahmen von Hitler, Göring und anderen Personen des Dritten Reiches. Zu sehen sind u.a. SA-Aufmärsche, der Bau der Reichsautobahn, Hitlerjugend und Reichsparteitage, aber auch Bilder von der Olympiade 1936. Ferner werden hochinteressante Filmaufnahmen von Ostbelgien aus den Jahren 1940-41 (ca. 36 Minuten) präsentiert, die u.a. bewegte Bilder von Raeren, Kettenis und Eupen sowie von Malmedy, St.Vith und Burg-Reuland vor der Zerstörung 1944 zeigen. (Eintritt: 5 €)

Die Veranstaltungen beginnen - wenn nicht anders vermerkt - um 20 Uhr und finden meistens bei der Lupe VoG (Neustraße 93, Eupen) statt. Der Eintritt/die Gebühr ist immer vor Beginn der Veranstaltung in bar zu entrichten. Es wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten:

Tel. 087/ 552719 (mit Anrufbeantworter)

Tel. 032-87 552719 (vom Ausland her)

E-Mail-Adresse: lupe.info@unitedadsl.be