Monatsprogramm

Dezember 2019

Do 5.12. Eupen 1920-1974 in alten Filmen (Filmabend auf Leinwand, Eupen)
Es findet ein spannender Filmabend über Eupen von 1920-1974 mit neuen privaten Dokumenten auf Leinwand statt. Zunächst wird eine Sequenz vom Eupener Rathaus (1920) mit General Baltia gebracht. Dann folgen Stadtfeste aus den 1930er Jahren sowie Außenaufnahmen der Weserstadt. Ferner werden seltene Aufnahmen der Befreiung Eupens durch US-Truppen im September 44, des Kirchturmbrandes an der St. Nikolauskirche 1949, der Tram, der Einweihung der Wesertalsperre im Februar 1950, des Straßenkarnevals von 1953-1972 und des Besuchs von König Baudouin zur Zeit des Bürgermeisters Reiner Pankert gezeigt. Schließlich wird ein Boxkampf von Armand Xhonneux im Eupener Sportzentrum anlässlich der Dreharbeiten des Kinofilms „Souvenir of Gibraltar“ (1974) gebracht, bei dem auch der Regisseur Armand Xhonneux und die Schauspieler Annie Cordy und Eddie Constantine zu Wort kommen. Neu sind u.a. Stadtansichten aus dem Jahre 1930, ein Spaziergang durch die Oberstadt (1955) sowie Bilder vom Abriss des Scheiblerhauses (1970). Das Dokumaterial (90-100 Min.) ist teilweise neu und noch nie gezeigt worden. (Eintritt: 5 Euro)

Mi 11.12. Wie entsteht Beziehungsfähigkeit? (Vortrag + Diskussion, Eupen)
Die psychologische Beraterin Liane Becker referiert über das Thema „Wie entsteht eine gute Beziehungsfähigkeit?“. Dürfen Kleinkinder mit ins Elternbett? Wenn ja, wie lange? Dabei spricht vieles dagegen, dass Kleinkinder ständig bei den Eltern schlafen dürfen. „Die Übernachtung im elterlichen Bett sollte spätestens ab dem 6. Lebensjahr die Ausnahme bleiben“, behaupten die Widersacher. Die Befürworter hingegen haben andere Vorstellungen. Sie behaupten: Emotionale Grundbedürfnisse entwickeln sich nicht erst, wenn wir geboren werden. Sie entfalten sich bereits während der Schwangerschaft. In der pränatalen und frühkindlichen Phase unseres Lebens machen wir bereits erste prägende Beziehungserfahrungen, die unser Urvertrauen stärken oder schwächen. Schon im Mutterleib beginnt die Entwicklung zu einem autonomen Leben. Diese positive Ur-Erfahrung ist es, die uns zu einem sozialen und beziehungsfähigen Wesen macht. Es ist also wichtig, dass das Kind zunächst in liebevoller Geborgenheit heranwächst. Zugleich müssen die Eltern rechtzeitig loslassen, so dass sich das Kind selbständig zu einem sozialen und beziehungsfâhigen Wesen entwickeln kann. Bei einer positiven Beziehung zu den Eltern können dem Kind, dessen Persönlichkeit stabile und starke Wurzeln hat, sprichwörtlich „Flügel wachsen“. (Eintritt: 5 Euro)

Do 19.12. Leben nach dem Tod (Film auf Leinwand + Diskussion, Eupen)
Es findet ein spannender Film- und Diskussionsabend auf Leinwand über die Filmreportage „Leben nach dem Tod“ (ca. 45 Minuten) statt. Der Tod ist das letzte unerforschliche Geheimnis des Lebens. Dunkel, angstbesetzt und zugleich universal. Keiner kann sich seiner Unabänderlichkeit entziehen, höchstenfalls können wir ihn verdrängen, oder andernfalls erlernen ihn zu akzeptieren. Der Film „Leben nach dem Tod“ setzt sich mit den brisanten Phänomenen im engen Grenzbereich zwischen Leben und Tod auseinander, schildert Erfahrungen der betroffenen Personen mit dem Tod, der Todesnähe und dem Sterben. Der amerikanische Wissenschaftler David Lorimer, Leiter zur Erforschung der sogenannten Nah-Tod-Erfahrung, kommt u.a. in dieser hochinteressanten Filmreportage zu Wort. (Eintritt: 5 Euro)

Die Veranstaltungen beginnen - wenn nicht anders vermerkt - um 20 Uhr und finden meistens bei der Lupe VoG (Neustraße 93, Eupen) statt. Der Eintritt/die Gebühr ist immer vor Beginn der Veranstaltung in bar zu entrichten. Es wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten:

Tel. 087/ 552719 (mit Anrufbeantworter)

Tel. 032-87 552719 (vom Ausland her)

E-Mail-Adresse: lupe.info@unitedadsl.be