Monatsprogramm

September 2019

Mi 4.9. 50 Jahre nach der Mondlandung (Vortrag, "Wisonbrona" in Wiesenbach)
Der Astrophysiker Prof. Dr. Gregor Rauw referiert über die Zukunft der Weltraumfahrt. Im Juli 2019 jährt sich die Landung von Apollo 11 zum fünfzigsten Mal. Doch von dem Pioniergeist der späten 1960er Jahre ist nicht mehr viel übrig geblieben. Der Glanz der großen Weltraumbehörden NASA und ESA wird immer mehr durch private Firmen wie Space-X in den Schatten gestellt. Zudem steht die Raumfahrt vor einem riesigen Problem, wenn nicht bald konkrete Maßnahmen gegen die Häufung des Weltraummülls unternommen werden. Warum ist das so? Warum ist eine Rückkehr zum Mond auch nach 50 Jahren immer noch eine riesige Herausforderung? Welche Probleme müssen die Ingenieure lösen, bevor wir zum Mars fliegen können? Wird das Sonnensystem zum ,,Wilden Westen des 21. Jahrhunderts“? Wie und wann wird die Menschheit jemals zu anderen Sternen reisen können? (Eintritt: 5 Euro)

Do 12.9. St.Vith im Kriegsjahr 1944 (Film + Diskussion, "Wisonbrona" in Wiesenbach)
Die Lupe und der Kgl. Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ veranstalten einen spannenden Film- und Diskussionsabend zum Verlauf des Kriegsjahres 1944 in St.Vith. Die beschauliche Kleinstadt, die nach dem Bau der Eisenbahn zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen wirtschaftlichen Aufschwung kannte, sah sich nach dem Einmarsch der Wehrmacht im Mai 1940 in eine andere Welt versetzt, denn nicht mehr Handel und Markt bestimmten den Alltag, sondern Einschränkung, Propaganda und schließlich Zerstörung. St.Vither Einwohner berichten in der Doku zunächst über die zunehmende Vereinnahmung des öffentlichen Lebens durch die Partei und über knapper werdende Güter. Wie sie die Ereignisse des Jahres 1944 mit der ersten Bombardierung, mit der Evakuierung der Bevölkerung und schließlich mit der totalen Zerstörung der Stadt zu Weihnachten erlebten, schildern sie in beeindruckender Nüchternheit. (Eintritt: 5 Euro)

Mi 18.9. Loslassen ist Veränderung (Vortrag + Diskussion, Eupen)
Die psychologische Beraterin Liane Becker referiert über das Thema „Loslassen ist Veränderung“. Viele Menschen haben oft Angst davor, das zu tun, was sie wirklich wollen. Dabei können sie niemand dafür verantwortlich machen. Sie können keine Schuldzuweisungen geben, weder an die Eltern noch an den Lebenspartner oder an Freunde. Denn Loslassen bedeutet, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Loslassen ist Veränderung, und Schuldzuweisung bedeutet Festhalten. Wenn wir das Prinzip des Bogenschießens als Beispiel betrachten: Wenn Sie den Pfeil nicht losschießen, sondern festhalten, dann bleibt die Spannung bzw. die Energie ungenutzt. In dem zweiten Teil des Vortrags „Loslassen, was nicht glücklich macht“ möchte Liane Becker weitere Denkanstöße geben. Das „Tue, was Du willst“-Prinzip kann bisweilen hilfreich sein. (Eintritt: 5 Euro)

Do 26.9. Die gute alte Straßenbahnzeit in Aachen und Eupen (Filmabend auf Leinwand, Eupen)
Es wird die gute alte Straßenbahnzeit in Aachen und Eupen (ca. 90 Minuten) auf Leinwand gezeigt. Die Dokumentationen lassen die romantische Zeit der Zweiachser wieder lebendig werden. Die Aachener Straßenbahn, im Jahre 1880 eröffnet, wurde noch nicht einmal 100 Jahre alt. Das um 1915 viertgrößte Straßenbahnnetz Deutschlands wurde bereits 1974 eingestellt. Die benachbarte Kaiserstadt, die Autos, die Mode und natürlich der Nahverkehr können im ersten Dokumentarfilm (60 Min.) noch einmal bewundert werden. Farbige Aufnahmen des Aachener Amateurfilmers Horst Krause von der „Öcher Tram“ (ca. 22 Min.), die noch nie gezeigt wurden, und seltene bewegte und stehende Bilder der Straßenbahn in Eupen runden den hochinteressanten Filmabend ab. Sicherlich ein Muss für den jeden Straßenbahnfreund. (Eintritt: 5 Euro)

Die Veranstaltungen beginnen - wenn nicht anders vermerkt - um 20 Uhr und finden meistens bei der Lupe VoG (Neustraße 93, Eupen) statt. Der Eintritt/die Gebühr ist immer vor Beginn der Veranstaltung in bar zu entrichten. Es wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten:

Tel. 087/ 552719 (mit Anrufbeantworter)

Tel. 032-87 552719 (vom Ausland her)

E-Mail-Adresse: lupe.info@unitedadsl.be