Monatsprogramm

März + April 2017

So 9.3. Der Krieg im Hürtgenwald in Originalaufnahmen (Filmabend auf Leinwand)
Die Kämpfe im Hürtgenwald und entlang des Westwalls von 1944 bis 1945 gehören zu den letzten Mythen des Zweiten Weltkriegs. Von der „längsten Schlacht auf deutschem Boden“ ist die Rede, von der größten amerikanischen Niederlage in Europa. Es wird ausschließlich Archivmaterial (ca. 120 Minuten) präsentiert. Die beiden Dokumentarfilme „Westwall - Aachen - Hürtgenwald 1944“ und „Nordeifel - Düren - Rur 1944-45“ zeigen ungeschnittenes Filmmaterial, das während der Kämpfe aufgenommen wurde. (Eintritt: 5 €)

So 12.3. "Onkel Toms Hütte" (Filmnachmittag ab 16 Uhr auf Leinwand)
In der dreiteiligen Reihe „Der nostalgische Klassiker“ zeigt die Lupe ab 16 Uhr in gemütlicher Runde den aufwendig produzierten Abentuerfilm „Onkel Toms Hütte“ (D 1965, 143 Min.) mit O.W. Fischer und Thomas Fritsch in den Hauptrollen. Tom wird von seinem Herren Mr. Shelby aus Geldnot verkauft. Schon während des Weitertransports auf einem Mississippi-Dampfer rettet Tom der kleinen Eva das Leben. Daraufhin kauft ihn ihr Vater dem brutalen Sklavenhändler Haley ab … * Eintritt: 5 € (inkusive Kaffee und Kuchen)

Do 16.3. Gedanken bestimmen unser Leben (Vortrag + Diskussion)
Wir denken ständig, ob wir wollen oder nicht. Jeder Mensch hat bis zu 60.000 Gedanken täglich. Und jeder Gedanke hat eine Konsequenz, ob positiv oder negativ. Gedanken können uns beflügeln, aber auch in tiefe Verzweiflung stürzen. Die psychologische Beraterin Liane Becker zeigt, wie kraftvoll der Gedanke sein kann und wie Gedanken unser Leben bestimmen. Die Antwort findet man im Gesetz der Resonanz. Denn jeder kann in seinem Leben alles erreichen. Es stellt sich nur die Frage, wie man das schaffen kann. (Eintritt: 5 €)

Di 21.3. Franziskus - Papst der Armen (Film + Diskussion, Pfarrheim Weywertz)
Zunächst wird die spannende Filmreportage „Franziskus - Papst der Armen“ (44 Min.) gezeigt. Der jetzige Papst setzt Zeichen: gegen Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Gewalt - aber auch gegen eine erstarrte Kirche. Der zum ersten Mal gewählte Papstname „Franziskus“ ist dabei Programm und erinnert an Franz von Assisi, der sich vor 800 Jahren für eine „Kirche der Armen“ einsetzte. Heute ist bereits absehbar, dass sein Pontifikat positive Folgen haben wird. Die anschließende Diskussion leitet Karl Heinz Calles. (Eintritt: 5 €)

Di 28.3. Das kreative Universum (Film + Diskussion, Pfarrheim Weywertz)
Die Erkenntnisse der Naturwissenschaft werden heute anerkannt und weltweit gefeiert. Andererseits fühlen sich immer mehr Menschen zu spirituellen Weltbildern hingezogen, die ihnen umfassendere Sinnhorizonte bieten. Das Interesse für Buddhismus, Naturreligionen und die Mystik der Weltreligionen wächst zunehmend. Wie sind diese Welten zu vereinbaren? Gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, die Raum für die Annahme eines „Göttlichen“ lassen? Die anschließende Diskussion leitet Karl Heinz Calles. (Eintritt: 5 €)

Do 6.4. Bipolare Störungen aus der Sicht der Anghörigen (Vortrag + Diskussion)
Die psychologische Beraterin Liane Becker referiert über bipolare Störungen aus der Sicht der Angehörigen. Menschen, die an einer bipolaren Störung erkranken, brauchen den starken Rückhalt des Partners sowie der Familie. Oft sind es die Angehörigen, die die psychischen Schwankungen des Erkrankten schon früh erkennen. Der Vortrag möchte vor allem den Angehörigen helfen. Als Partner ist möglich, mit einem bipolar Erkrankten eine ganz normale Beziehung zu führen. (Eintritt: 5 €)

Do 13.4. Monschau und die Eifel in alten Filmen (Filmabend auf Leinwand)
Bei dem spannenden Filmabend wird zunächst eine echte Rarität, der stumme Kulturfilm „Monschau - Das Kleinod der Eifel“ (1929) gezeigt. Dann werden eine Dokumentation (1948-1952) über Monschau sowie kurze Wochenschau-Berichte (1949-1970) präsentiert. Schließlich wird eine facettenreiche Filmreportage über die Eifel (ca. 43 Min.) gebracht. Die Filme beinhalten sehr seltene Originalaufnahmen. (Eintritt: 5 €)

Do 27.4. Aachen und Köln im Zweiten Weltkrieg (Film + Diskussion auf Leinwand)
Zunächst steht die benachbarte Kaiserstadt im Mittelpunkt, die am 11. April 1944 durch einen verheerenden Bombenangriff zerstört wird. Die eigentliche Schlacht um Aachen beginnt aber am 11. Oktober 1944... Dann werden eindrucksvolle Bilder von der Zerstörung Kölns gezeigt. Beide Filme dokumentieren den harten Abwehrkampf, den Untergang und den langsamen Wiederaufbau. Die beiden Dokumentarfilme (ca. 85 Minuten) zeigen teilweise sehr seltene Originalaufnahmen. (Eintritt: 5 €)

Die Veranstaltungen beginnen - wenn nicht anders vermerkt - um 20 Uhr und finden meistens bei der Lupe VoG (Neustraße 93, Eupen) statt. Der Eintritt/die Gebühr ist immer vor Beginn der Veranstaltung in bar zu entrichten. Es wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten:

Tel. 087/ 552719 (mit Anrufbeantworter)

Tel. 032-87 552719 (vom Ausland her)

E-Mail-Adresse: lupe.info@unitedadsl.be