Monatsprogramm

September 2018

Do 6.9. An der Schwelle zum Jenseits (Film + Diskussion, Vereinslokal in Heppenbach)
Was geschieht in dem Moment, in dem wir sterben? Gibt es ein Leben nach dem Tod und wie wird dieses Leben aussehen? Die Filmrportage „An der Schwelle zum Jenseits“ (ca. 60 Minuten) nähert sich dem Phänomen Nahtod und begibt sich im Grenzbereich zwischen Naturwissenschaft und Theologie auf die Suche nach schlüssigen Beweisen für die Existenz eines Jenseits. Die Filmemacher folgen den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft und befragen Menschen, die bereits tot waren, aber reanimiert wurden, nach ihren Erfahrungen und Vorstellungen vom Jenseits. In Gesprächen mit Experten - Ärzten, Psychologen, Physikern, Theologen - wird die Bedeutung, die Nahtod-Erfahrungen auch für den Glauben an Gott und an ein Weiterleben nach dem Tod haben, aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die anschließende Diskussion leitet Karl Heinz Calles. (Eintritt: 5 €)

Do 13.9. Zwischen Altersstarrsinn und Demenz (Vortrag + Diskussion)
Die psychologische Beraterin Liane Becker referiert über die Probleme mit alten Menschen. Geht es Ihnen auch so, dass Sie sich oft fragen: Was ist mit meiner Mutter los? Oder warum ist mein Vater so aggressiv? Im Alter kann eine bestimmte Persönlichkeitsveränderung völlig normal sein. Vielleicht beinhaltet der Alltag betagter Menschen zu wenig Abwechslung oder zu viel Einsamkeit. Es kann auch daran liegen, dass der Lebenspartner, einige Geschwister und gute Freunde bereits verstorben sind. Im Alter verändert sich das Leben oft stark, und die Kinder und Enkelkinder haben nur wenig Zeit. Bei der intensiven Beschäftigung mit Mutter oder Vater treten Schwierigkeiten auf, und bisweilen kommt es sogar zu heftigen Auseinandersetzungen. Bei aller Liebe zu den Eltern fühlt man sich manchmal überfordert. Dabei bedeutet Vergesslichkeit und Altersstarrsinn noch lange nicht Demenz oder Alzheimer. Zudem ist es für betagte Menschen sehr wichtig, aus der Vergangenheit zu erzählen. (Eintritt: 5 €)

Do 20.9. Die Hypnose (Informationsabend)
Die heilende Hypnose ermöglicht eine moderne, ursachenorientierte Behandlung mit einem breiten Einsatzspektrum. Sie bietet eine sichere, sanfte und natürliche Methode, um rasche Veränderungen herbeizuführen. An diesem Informationsabend können Sie mehr über Hypnose erfahren. Die Referentin Kerstin Brenmöhl (www.kerstinbrenmöehl.de) wird den Besuchern konkret darstellen, wie und wo Hypnose eingesetzt werden kann. Zugleich wird sie Berührungsängste abbauen, indem sie erläutert, was Hypnose nicht bedeutet: Verlust der Selbstkontrolle, Willenlosigkeit, Black-out oder Koma. Der aufklärende Info-Abend wird etwa 90 Minuten dauern. (Eintritt: 5 €)

Do 27.9. Der Kaffeeschmuggel von 1945-1953 (Filmabend auf Leinwand)
Es wird der wildromantische Kaffeeschmuggel von 1945-53 an der deutsch-belgischen Grenze (ca. 90 Min.) gezeigt. Im ersten Dokumentarfilm erzählen Zeitzeugen aus den einstigen „Schmuggel-Hochburgen“ Schmidt und Mützenich in der Eifel sowie aus Aachen und Eupen von den heimlichen Transaktionen in der Nachkriegszeit. Ungefähr zwei Drittel des Kaffees, der in den Nachkriegsjahren von 1945 bis 1953 an Rhein und Ruhr getrunken wurde, waren Schmuggelware. Und in den Ortschaften entlang der deutsch-belgischen Grenze war in den ersten Kriegsjahren fast jeder ein bisschen „kriminell“... Dann steht die deutsch-belgische Grenze seit 1945 im Mittelpunkt. Von Norden nach Süden erleben wir noch einmal die wechselhafte Grenzgeschichte, die von Freundschaft und Rivalität geprägt war und ist. Heutige Aufnahmen wechseln sich ab mit seltenem Archivmaterial. So entsteht eine lebendige Erzählung zu 70 Jahren Grenzgeschichte. Beide Filme zeigen teilweise seltene Originalaufnahmen. (Eintritt: 5 €)

Die Veranstaltungen beginnen - wenn nicht anders vermerkt - um 20 Uhr und finden meistens bei der Lupe VoG (Neustraße 93, Eupen) statt. Der Eintritt/die Gebühr ist immer vor Beginn der Veranstaltung in bar zu entrichten. Es wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten:

Tel. 087/ 552719 (mit Anrufbeantworter)

Tel. 032-87 552719 (vom Ausland her)

E-Mail-Adresse: lupe.info@unitedadsl.be