Monatsprogramm

August 2019

Do 1.8. Borussia Mönchengladbach 1965-1980 (Filmabend auf Leinwand ab 19.30 Uhr)
Der spannende Filmabend (167 Min.) zeigt die Triumphe von Borussia Mönchengladbach in den 1970er Jahren auf Leinwand). Mit fünf deutschen Meisterschaften (von 1970 bis 1977), zwei grandiosen UEFA-Pokal-Erfolgen (1975 und 1979) und dem zweiten von insgesamt drei DFB-Pokal-Titeln (1973) dominierte Borussia Mönchengladbach in den 1970er Jahren die deutsche Fußball-Landschaft. Überragende Spieler wie etwa Günter Netzer, Rainer Bonhof, Herbert Wimmer oder Uli Stielike sowie die beiden Trainer Hennes Weisweiler und Udo Lattek schrieben ein Stück Fußball-Geschichte. Was waren das für Zeiten, als die Stürmer Allan Simonson und Jupp Heynckes die gegnerischen Abwehspieler schwindlig spielten und 1977 sogar das Europapokalfinale der Landesmeister gegen den FC Liverpool erreichten. Gezeigt werden zahlreiche Spielberichte zwischen 1965 und 1980. Sicherlich ein Muss für jeden Fußball-Fan. (Eintritt: 5 Euro)

Do 8.8. Über Galgen wächst kein Gras (Film + Diskussion, "Wisonbrona" in Wiesenbach)
Es wird ein spannender Film- und Diskussionsabend über die umstrittene Doku „Über Galgen wächst kein Gras“ (ca. 84 Min.) zu dem Massaker von Baugnez auf Leinwand gebracht. Zum ersten Mal brechen die „Rotjacken“ von Landsberg ihr stetes Schweigen. Jene zum Tode Verurteilten, die oft jahrelang die „rote Jacke“ des Todeskandidaten trugen. Und obwohl seitdem Jahrzehnte vergangen sind, haben die Misshandelten bis heute geschwiegen. Erst nachdem die Medien in jüngster Zeit über US-Folterungen in irakischen Gefängnissen berichteten, waren die letzten noch lebenden Augenzeugen bereit, ihr Schweigen zu brechen. Ihre Aussagen sind erschütternd, und nicht wenige der aufgezeigten Einzelheiten zeugen von einer Kontinuität US-amerikanischer Verhörpraktiken. Zugleich wird der Hintergrund um den sogenannten „Malmedyprozess“ (1946) beleuchtet, bei dem in einem regelrechten Schauprozess die US-Folterer „Geständnisse“ erpressten und diese als Basis für zahllose Todesurteile und hohe Freiheitsstrafen missbrauchten - ohne für ihr Tun jemals zur Verantwortung gezogen zu werden. (Eintritt: 5 Euro)

Di 20.8. Loslassen, was nicht glücklich macht! (Vortrag + Diskussion, Pfarrheim Büllingen)
Die psychologische Beraterin referiert über das Loslassen der Dinge, die nicht glücklich machen. In dem Wort „loslassen“ liegt auch die Bedeutung: Das Los, das ich trage, sollte ich lassen. Aber was soll ich loslassen? Um diese Frage zu beantworten, muss jeder für sich einmal nachforschen: Lebe ich mein Leben oder werde ich durch die anderen gelebt? Wir alle tragen kognitive Belastungen mit uns herum. Es wäre wichtig, diesen Ballast loszulassen. Erstens, weil er sich überlebt hat, und zweitens, weil ich ihn nicht mehr brauche, und er mich daran hindert, ein unbeschwertes Leben zu führen. Dieser Vortrag soll den Besucher ermutigen, Hausputz in seiner Seele zu halten, und alles zu entsorgen, was nicht glücklich macht. (Eintritt: 5 Euro)

Di - Do 27.-29.8. Krimi-Filmfestival (Filmabende auf Leinwand)
Im Rahmen des Kurzkrimi-Wettbewerbs „Mord vor Ort“, der bis zum 15. September 2019 ausgeschrieben ist, veranstaltet die Lupe Ende August ein Krimi-Filmfestival mit drei berühmten Hitckcock-Thrillern auf Leinwand. Der Regisseur Alfred Hitchcock galt ja als Meister der Spannung. Die Filmabende beginnen jeweils um 20 Uhr. UKB: jeweils 3 Euro.
- Di 27. 8.: „Der Mann, der zu viel wusste“ (USA 1956, James Stewart + Doris Day, 115 Min.)
- Mi 28. 8.: „Die Vögel“ (USA 1963, Rod Taylor + Tippi Hedren, 115 Min.)
- Do 29. 8.: „Der zerrissene Vorhang“ (USA 1966, Paul Newman + Julie Andrews, 122 Min.)

Die Veranstaltungen beginnen - wenn nicht anders vermerkt - um 20 Uhr und finden meistens bei der Lupe VoG (Neustraße 93, Eupen) statt. Der Eintritt/die Gebühr ist immer vor Beginn der Veranstaltung in bar zu entrichten. Es wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten:

Tel. 087/ 552719 (mit Anrufbeantworter)

Tel. 032-87 552719 (vom Ausland her)

E-Mail-Adresse: lupe.info@unitedadsl.be