Monatsprogramm

Januar 2018

Do 4.1. Aachen in alten Filmen (Film + Diskussion, Leinwand)
Zunächst werden hochinteressante Sequenzen über Aachen gezeigt: Reichspräsident Hindenburg 1930 in der Kaiserstadt, Aachen Anfang der 1950er Jahre nach der Zerstörung durch den Krieg sowie kurze Wochenschau-Berichte von 1951-1967 (Alemannia Aachen, CHIO, Karneval, Karlspreis usw.). Ferner wird die Nachkriegszeit in Aachen beleuchtet. In rasanten Schnitten fliegen Erinnerung und Zeit dahin: u.a. die Pfarrprozessionen durch Trümmerstraßen, die sündige Grenze und die Schmuggler, das Klümpchen werfende Streuengelchen, die Adalbertstraße, das Ende der Tuch- und Nadelindustrie, das Aus für die Zechen und die Gala-Eröffnung des Spielcasinos. Die Filmdokumente (ca. 84 Minuten) zeigen seltene Originalaufnahmen, die teilweise noch nie gezeigt worden sind. (Eintritt: 5 €)

Do 11.1. Kindererziehung (Vortrag + Diskussion)
Die psychologische Beraterin Liane Becker beleuchtet eine Reihe von Kernfragen: Welches Maß an Verwöhnung ist gut für mein Kind? Wann beginnt die gefühlsmäßige Vernachlässigung? Wie sollte eine harmonische und konsequente Erziehung aussehen? Wie sollte man Gebote und Verbote begründen? Wann und wie sollte man sein Kind aufklären? Ferner: Wie kann man sein Kind optimal fördern, ohne es zu überfordern? Wie autoritär oder antiautoritär sollte man sein Kind erziehen? Der Abend richtet sich an junge Eltern und Erziehungsberechtigte. (Eintritt: 5 €)

Do 18.1. "Jesus, du weißt" (Film + Diskussion, Leinwand)
Die Doku „Jesus, du weißt“ (88 Min.) ist ein Film als Beichtstuhl. Menschen gehen in die Kirche. Sie sitzen alleine in der Kirchenbank und beten zu Jesus, der ihnen alles ist: Vater und Retter, Wegweiser und Liebender. Da ist etwa ein Student, der gegen den Willen seiner Eltern täglich die Messe besucht, seine ganze Freizeit in der Pfarre verbringt und der Jesus einfach alles erzählt und alles bereut. Da ist eine Mutter von zwei Kindern, die genauso viel Zeit in der Kirche verbringt wie zu Hause, wo sie seit Jahren ihren gelähmten Mann pflegt… Formal streng zeigt die Doku Porträts von Gläubigen, die ganz persönlich mit Jesus sprechen. Jede der sechs Geschichten öffnet dabei eine Aussicht auf das, was man Gott nennen könnte. Die anschließende Diskussion leitet Karl Heinz Calles. (Eintritt: 5 €)

Do 25.1. Barmherzige Mutter Teresa (Film + Diskussion, Leinwand)
Der Eupener Buchautor, Filmemacher und Journalist Marcel Bauer drehte in den 1990er Jahren einen spannenden Dokumentarfilm über Mutter Teresa (ca. 45 Minuten). Mutter Teresa (1910-1997) war eine engagierte Ordensschwester in Indien. Bekannt wurde sie durch ihre Arbeit mit Armen, Kranken und Sterbenden (Friedensnobelpreis 1979). Seit 2016 wird sie in der katholischen Kirche als Heilige verehrt. Die Diskussion leitet Marcel Bauer. (Eintritt: 5 €)

Die Veranstaltungen beginnen - wenn nicht anders vermerkt - um 20 Uhr und finden meistens bei der Lupe VoG (Neustraße 93, Eupen) statt. Der Eintritt/die Gebühr ist immer vor Beginn der Veranstaltung in bar zu entrichten. Es wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten:

Tel. 087/ 552719 (mit Anrufbeantworter)

Tel. 032-87 552719 (vom Ausland her)

E-Mail-Adresse: lupe.info@unitedadsl.be