Monatsprogramm

Januar 2020

Mi + Do 8. + 9. 1. Als in Eupen die Tram noch fuhr... (Diaschau auf Leinwand, Eupen)
Es wird die herrliche Diaschau „Als in Eupen die Tram noch fuhr…“ auf Leinwand gezeigt. Die sich über zwei Abende erstreckende Diaschau umfasst etwa 700 Lichtbilder, die schöne und teilweise seltene Ansichten der Weserstadt von 1865 bis etwa 1950 zeigt. Dabei zieht sich die gute alte Straßenbahn als Leitmotiv wie ein roter Faden durch die Diaschau. Während der beiden Abende kann man anhand von verschiedenen Bildern die Route der Tram, die von 1910 bis 1953 durch Eupen fuhr, gedanklich noch einmal nachvollziehen. Daneben behandelt die Lichtbilderschau eine Reihe von anderen Themen, u.a. das pulsierende Leben in der Innenstadt oder das Wirken bekannter Persönlichkeiten von damals. Die umfassende Diaschau beschäftigt sich eingehend mit der Oberstadt (1. Abend) sowie mit der Unterstadt mit Kettenis und Nispert (2. Abend). Gewiss ein Muss für viele Weserstädter. (Eintritt: 8 Euro, für einen Abend 5 Euro)

Do 16.1. Die Anfânge der Formel 1 (Filmabend auf Leinwand, Eupen)
Es werden die Anfänge der Formel 1 bis etwa 1952 (81 Min.) gezeigt. Die erste Doku befasst sich mit den Anfängen der Formel 1 von 1940-1951. Zunächst stehen die Königsklasserennen 1940 im Brennpunkt: u.a. der GP von Italien und ein Straßenrennen in New York. Der zeitliche Bogen wird bis 1951 gespannt: Das Jahr 1951 beginnt in Le Mans, gefolgt vom GP von England, von Belgien und Deutschland sowie dem GP von Italien. Hier in Monza waren die Ferrarifahrer siegreich. Der abschließende GP von Spanien bringt für Fangio die Entscheidung und den Weltmeistertitel. Die zweite Doku zeigt den legendären Nürburgring von 1927 bis 1952. Diese spannende Filmreportage bringt atemberaubende Rückblicke auf die Rennen von der Königsklasse bis zur Sportwagenklasse. Fiebern Sie noch einmal mit den Silberpfeilen! Ein Muss sicherlich für jeden Autosportfan. (Eintritt: 5 Euro)

Mi 22.1. Loslassen, was nicht glücklich macht! (Vortrag + Diskussion, Eupen)
Die psychologische Beraterin Liane Becker referiert über die Dinge, die nicht glücklich machen. In dem Wort „loslassen“ liegt auch die Bedeutung: Das Los, das ich trage, sollte ich lassen. Aber was soll ich loslassen? Um diese Frage zu beantworten, muss jeder für sich einmal nachforschen: Lebe ich mein Leben oder werde ich durch die anderen gelebt? Wir alle tragen kognitive Belastungen mit uns herum. Es wäre wichtig, diesen Ballast loszulassen. Erstens, weil er sich überlebt hat, und zweitens, weil ich ihn nicht mehr brauche, und er mich daran hindert, ein unbeschwertes Leben zu führen. Dieser Vortrag soll den Besucher ermutigen, Hausputz in seiner Seele zu halten, und alles zu entsorgen, was nicht glücklich macht. (Eintritt: 5 Euro)

Do 30.1. Die aktive Sterbehilfe (Film auf Leinwand + Diskussion, Eupen)
In der hochinteressanten Filmreportage „Du sollst nicht sterben wollen“ (ca. 40 Minuten) von Tilman Jens, dem Sohn des Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Walter Jens, kommen prominente Befürworter und Gegner (u.a. aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden) der aktiven Sterbehilfe zu Wort. Ferner wird die Schweizer Gesellschaft „Dignitas“ vorgestellt, die entschieden für ein humanes Sterben eintritt. Die anschließende Diskussion leitet Karl Heinz Calles. (Eintritt: 5 Euro)

Die Veranstaltungen beginnen - wenn nicht anders vermerkt - um 20 Uhr und finden meistens bei der Lupe VoG (Neustraße 93, Eupen) statt. Der Eintritt/die Gebühr ist immer vor Beginn der Veranstaltung in bar zu entrichten. Es wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten:

Tel. 087/ 552719 (mit Anrufbeantworter)

Tel. 032-87 552719 (vom Ausland her)

E-Mail-Adresse: lupe.info@unitedadsl.be