Monatsprogramm

Januar 2023

Do 5.1. Die gute alte Straßenbahn in Aachen und Eupen (Filmabend auf Leinwand, Eupen)
Der spannende Filmabend (ca. 90 Minuten) befasst sich mit der guten alten Straßenbahnzeit in Aachen und Eupen. Die Dokumentationen lassen die romantische Zeit der Zweiachser wieder lebendig werden. Die Aachener Straßenbahn, 1880 eröffnet, wurde noch nicht einmal 100 Jahre alt. Das um 1915 viertgrößte Straßenbahnnetz Deutschlands wurde bereits 1974 eingestellt. Die benachbarte Kaiserstadt, die Autos, die Mode und natürlich der Nahverkehr können im ersten Dokumentarfilm (60 Minuten) noch einmal bewundert werden. Farbige Aufnahmen des Amateurfilmers Horst Krause von der „Öcher Tram“ (ca. 22 Minuten), die noch nie gezeigt wurden, sowie seltene bewegte und stehende Bilder der Straßenbahn in Eupen runden den Filmabend ab. Sicherlich ein Muss für jeden Straßenbahnfreund. (Eintritt: 5 Euro)
 
Do 19.1. Die Brüder Karamasow (Filmabend auf Leinwand, Eupen)
Die berühmte Literaturverfilmung „Die Brüder Karamasow“ (USA 1958, 145 Min.) nach dem gleichnamigen Roman von Fjodor Dostojewski wird auf Leinwand gezeigt. Fjodor Karamasow hat außer dem unehelich geborenen Smerdjakow noch drei Söhne: Dimitri, Iwan und Aljoscha. Als der zügellose Vater ermordet wird, gerät dessen ältester Sohn Dimitri unter Tatverdacht. Das Erbe und die Liebe zu Fjodors junger Braut Gruschenka gaben Anlass für heftige Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn. Der stark verschuldete Dimitri wird verhaftet und vor Gericht gestellt. Von den Brüdern glaubt besonders der Jüngste, der Mönch Aljoscha, an Dimitris Unschuld... In der hervorragenden Romanverfilmung glänzen Yul Brynner und Maria Schell in den Hauptrollen. (Eintritt: 5 Euro)
 
Do 26.1. Naturkatastrophen und die Frage nach Gott (Film + Diskussion, Eupen)
Zunächst wird das brisante Fernsehgespräch „Naturkatastrophen und die Frage nach Gott“ mit dem Theologen Eugen Drewermann (60 Minuten) auf Leinwand gezeigt. Die verheerende Flutkatastrophe Mitte Juli 2021 in der Eupener Unterstadt rief nebst Betroffenheit auch die uralte Frage auf den Plan: Warum lässt Gott das zu? Wie kann ein guter Gott gedacht werden, wenn seine Schöpfung mit einer solchen Gewalt zerstört wird? Eugen Drewermann hat dazu eine dezidierte Antwort gegeben. Die anschließende Diskussion leitet Karl Heinz Calles. (Eintritt: 5 Euro)
 

Die Veranstaltungen beginnen - wenn nicht anders vermerkt - um 20 Uhr und finden meistens bei der Lupe VoG (Neustraße 93, Eupen) statt. Der Eintritt/die Gebühr ist immer vor Beginn der Veranstaltung in bar zu entrichten. Es wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten:

Tel. 087/ 552719 (mit Anrufbeantworter)

Tel. 032-87 552719 (vom Ausland her)

E-Mail-Adresse: lupe@proximus.be